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Egal ob beim Einkaufen, beim Coffee-to-go oder bei der Urlaubsplanung: Immer mehr Frauen wollen ihren Beitrag dazu leisten, dass es der (Um-)Welt ein bisschen besser geht. Auch in der Geldanlage reicht es vielen nicht mehr, nur nach Rendite und Risiko zu investieren. Viele Anlegerinnen wollen sicher sein, dass sie mit ihrem Geld weder die Waffenindustrie noch Kinderarbeit unterstützen. Ziel ist zudem, ökologische oder soziale Vorreiter zu stärken.

Die gute Nachricht: Für jeden Anlegertyp gibt es inzwischen ein Produktangebot, das solche Aspekte berücksichtigt. Und richtig ausgewählt bringen solche Investments etwa genauso viel Rendite wie herkömmliche Geldanlageprodukte. Der herMoney-Guide soll Frauen helfen, gute Entscheidungen zu treffen. Viel Spaß!

Definition: Was ist Nachhaltigkeit?

Wir alle kennen „Bio“ und „Fairtrade“ vom Einkaufen. Doch was genau unterscheidet eine Bio-Kartoffel von der herkömmlichen Ware? Hand aufs Herz: Viele von uns wissen nur, dass „Bio“ irgendwie gesünder und weniger belastend für die Umwelt ist. Beim nachhaltigen Investieren ist es ähnlich.

So kommt der Begriff „Nachhaltigkeit“ ursprünglich aus der Forstwirtschaft und bedeutet, nicht mehr Bäume zu fällen, als in einer Generation nachwachsen können. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sollten also zukunftsorientiert denken. Sie sollten sparsam mit Ressourcen sein, Emissionen vermeiden und verantwortlich mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen umgehen.

Nachhaltige Geldanlage: Pro und Contra

Pro
Die Rendite ist oftmals genauso hoch wie bei herkömmlichen Anlagen.
Die Rendite nachhaltiger Investments ist nicht niedriger als bei herkömmlichen Anlagen. Das zeigt ein Vergleich der Aktienindizes. Dazu legt man beispielsweise die Entwicklungen der Aktienindizes Dow Jones Sustainability Eurozone und den Dow Jones Euro Stoxx 50 übereinander. Ergebnis: In den vergangenen fünf Jahren gab es kaum Unterschiede. Derzeit liegt der Nachhaltigkeitsindex sogar leicht vorn.
Das Risiko ist häufig gering.
Das Risiko ist häufig geringer als bei herkömmlichen Anlagen, weil bestimmte Risiken (zum Beispiel durch Arbeitsunfälle, Image-Verlust eines Unternehmens, schlechte Unternehmensführung) reduziert werden.
Mit nachhaltigen Geldanlagen können Sie Ihre Werte leben.
Mit Ihrem Geld werden nur solche Unternehmen finanziert, die Ihren Wertvorstellungen entsprechen. So haben Sie ein besseres Gefühl bei Ihrer Geldanlage. Das soziale und ökologische Bewusstsein nimmt mittlerweile bei vielen zu. Deshalb sind nachhaltige Geldanlagen im Trend.
Contra
Es gibt keine einheitliche Regelung, was unter „Nachhaltigkeit“ zu verstehen ist.
Anbieter verwenden derzeit eigene Definitionen der Nachhaltigkeitskriterien. Das soll erst der EU-Aktionsplan ändern, der ein europaweites Label schaffen will. Bis dahin müssen Anlegerinnen bei jedem Anlageprodukt genau hinschauen.
Nachhaltige Geldanlagen sind nicht jedem nachhaltig genug.
Wer regelmäßig für das Klima auf die Straße geht und Zero Waste (ohne Müll) lebt, für den sind nachhaltige Investment womöglich nicht radikal genug. So bewerten beispielsweise die Nachhaltigkeitsindizes des Dow Jones auch die Ölbranche und die Autoindustrie nach dem Best-in-Class-Prinzip. Die Branchen setzen damit ihre Standards selbst. Ökofonds sind hier radikaler und können für manche die bessere Lösung sein. Einsteigerinnen sollten dabei jedoch das oft höhere Risiko beachten und maximal 20 Prozent des Vermögens investieren.

Beispiel

ETFs sind Wertpapiere, in die sowohl professionelle Vermögensverwalter, als auch Privatanlegerinnen investieren können.
Es gibt sie für alle Risikoklassen und sie eignen Regionen oder gezielt in einen Sektor investieren möchten.

Geldanlage in nachhaltige Wirtschaft: So funktioniert's

Welche nachhaltige Anlage passt zu mir? Portfolios für jede Frau

Der klassische Weg, um ökologische oder ethische Kriterien bei der Geldanlage anzulegen, sind Negativlisten: So schließen beispielsweise religiös orientierte Banken bereits seit Jahrzehnten Investments in Unternehmen aus, die in Branchen wie Alkohol, Tabak oder Glücksspiel tätig sind. Auch Rüstungsgüter zählen beispielsweise bei der katholischen Pax-Bank zu den No-Gos.

Die zweite Möglichkeit, nachhaltig Geld anzulegen, arbeitet nach dem Best-in-Class-Prinzip. Dafür werden beispielsweise Unternehmen einer Branche nach den so genannten ESG-Kriterien bewertet. Die Abkürzung ESG steht für die englischen Begriffe environment (Umwelt), social (Soziales) und governance (Unternehmensführung). Zur guten Unternehmensführung gehört übrigens auch, Frauen zu fördern. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen achten insgesamt darauf, möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen und Mitarbeiter anständig zu behandeln.

Die Vorreiter einer Branche streben danach, Zulieferer und deren Subunternehmen zur Einhaltung hoher Nachhaltigkeitsstandards zu bewegen. Je transparenter Unternehmen diese Themen angehen, desto besser fällt in der Regel die Bewertung hinsichtlich der Unternehmensführung aus.

Oft werden beide Strategien kombiniert.

Beispiel: So entsteht ein Nachhaltigkeitsindex

Die Schweizer Robeco SAM ist seit 20 Jahren Researchpartner für die Nachhaltigkeitsindizes des US-Anbieters Dow Jones, die als Klassiker in diesem Bereich gelten. Dazu analysieren die Experten Unternehmen nach den ESG-Kriterien, deren Wertentwicklungen in ausgewählten Aktienindizes gespiegelt werden.

Anhand eines Fragebogens werden die Unternehmen einer Branche bewertet und dann nach der erreichten Punktzahl gerankt. Die besten zehn Prozent gelangen in den weltweiten Nachhaltigkeitsindex Dow Jones Global Sustainability, bei den regionalen Indizes wie dem Dow Jones Euro Sustainability sind es die besten 20 Prozent.

Da in jeder Branche andere Anforderungen gestellt werden, unterscheiden sich die Bewertungskriterien. Beispielsweise ist Adidas derzeit Klassenbester im Bereich Textil und Luxusgüter. Denn der Sportartikelhersteller ist nicht nur ökonomisch erfolgreich, sondern setzt auch Nachhaltigkeitsstandards bei Zulieferern und deren Subunternehmern durch. In der Branche Transport punktet hingegen der Branchenprimus Royal Mail gegenüber der Konkurrenz vor allem mit einer guten Bewertung als Arbeitgeber für Frauen und mit einer Verbesserung des CO2-Fußabdrucks um 29 Prozent gegenüber 2005.

Marktbericht: Enormes Wachstum

Ende 2018 wurden in Deutschland insgesamt 219 Milliarden Euro in nachhaltige Geldanlagen investiert. Das waren um mehr als 48 Milliarden Euro mehr als im Jahr davor. Nachhaltige ETFs, Fonds und Mandate von Vermögensverwaltern machten etwa 133 Milliarden Euro aus. Sie wuchsen in den vergangenen zwölf Monaten um 45 Prozent. Weitere 38 Milliarden Euro gingen auf das Konto grüner Banken. Bei all diesen Anlagen sind Nachhaltigkeitskriterien explizit in den Produktprospekten verankert.

Berücksichtigt man zusätzlich Vermögen, für die Nachhaltigkeitskriterien auf Unternehmensebene festgelegt werden, ergibt sich Ende 2018 eine Gesamtsumme von 1,5 Billionen Euro, zeigt der Marktbericht 2019, den das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) erstellt hat. Mehr als neunzig Prozent der Investoren sind dabei institutionelle Anleger, vornehmlich Kirchen und Versicherungen. Die Zahlen für den Euroraum sind etwa doppelt so hoch.

Vor allem das Maßnahmenpaket der EU-Kommission zur Umsetzung des Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums hat die Zahlen angeschoben und dürfte auch in Zukunft großen Einfluss auf die Weiterentwicklung des Marktes haben, schätzen die FNG-Experten. Mit insgesamt zehn Maßnahmen will die EU Kapitalflüsse von herkömmlichen Anlagen in nachhaltige Investitionen umlenken, um die internationalen Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Bis voraussichtlich 2020 sollen alle Asset Manager und Managerinnen Nachhaltigkeitskriterien in ihren Anlageprozess integrieren.

Mit speziellen Nachhaltigkeitsfonds oder -ETFs können Anlegerinnen auf die Aktien nachhaltig wirtschaftender Unternehmen setzen. Diese Produkte versprechen ein ähnliches Chancen-Risiko-Profil wie weltweit oder europaweit investierende Aktienfonds. Das bedeutet, Anlegerinnen sollten ihr Geld langfristig investieren, also beispielsweise für die Altersvorsorge sparen. Sie können dafür auch monatliche Sparpläne nutzen, die bereits für Beträge ab 50 Euro erhältlich sind.

Daneben gibt es festverzinsliche Produkte von Banken mit ökologischen und sozialen Ansprüchen sowie Fonds, die vor allem Unternehmensanleihen nachhaltig wirtschaftender Unternehmen oder Staaten kaufen.

Aus einer Mischung aus beiden lassen sich nachhaltige Portfolios aufbauen, die für jede Anlegerin passen, egal wie risikofreudig sie ist: Sicherheitsorientierte Anlegerinnen, für die der Kapitalerhalt im Vordergrund steht, legen den Schwerpunkt des Portfolios auf festverzinsliche Anlagen oder Rentenfonds. Etwa 20 Prozent können in chancenorientierte Anlagen wie Nachhaltigkeitsfonds- oder ETFs investiert werden.

Strategien für risikofreudigere Frauen

Wer etwas risikobereiter ist, richtet sich nach der Faustformel: 100 minus Lebensalter gleich empfohlener Aktienanteil. Demnach könnte eine 30-Jährige also bis zu 70 Prozent ihres Vermögens in Aktien investieren, für eine 60-Jährige wären 40 Prozent sinnvoll. Und wer überdurchschnittliche Renditen anstrebt, sollte ohnehin mehrheitlich in chancenreiche Nachhaltigkeitsfonds oder ETFs anlegen.

Mehr über nachhaltige Investment-Konzepte erfahren Sie hier. Etwas unkonventionellere Ansätze sind Mikrofinanzfonds und Impact Investing.

Wo sind die grünen Zinsen sicher?

Was sind Nachhaltigkeits-ETFs und -Fonds?

Insgesamt zeigt eine Erhebung von Finanztest, dass elf Banken bei der Kreditvergabe an Unternehmen und Organisationen ethische, ökologische oder soziale Kriterien anwenden. Auch manche Banken und Sparkassen bieten zum Beispiel Sparbriefe zum Thema Energiewende an. Das eingesammelte Spargeld ist damit zweckgebunden für erneuerbare Energien. Die Sparer wissen dann, dass ihr Geld zum Beispiel keine Atomkraftwerke oder Waffenfabriken finanziert. Leider ist die Verzinsung bei allen Produkten derzeit äußerst niedrig und liegt unter der Inflationsrate.

Grüne Anleihen als sichere Anlageform

Grüne Zinsen versprechen auch Green Bonds, deren Erträge in Umweltprojekte fließen sollen. In Deutschland engagiert sich insbesondere die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beim Aufbau von Green Bonds. Auch Staaten wie Polen und Frankreich legen solche Papiere auf. Daher hat die Frankfurter Börse eigens ein Handelssegment für grüne Anleihen eingerichtet. Dort sind rund 150 Wertpapiere gelistet.

Zielgruppe sind Anleger und Anlegerinnen, die bei Zinsanlagen auf ethisch-ökologische Grundsätze achten. Wie bei normalen Anleihen borgen sich die Herausgeber dieser Papiere (Emittenten) Kapital und zahlen für die Laufzeit einen festgelegten Zinssatz. Bei Green-Bonds soll das Geld in nachhaltige und klimafreundliche Projekte fließen. Doch es gibt kein einheitlich reglementiertes System dafür, was grün ist.

Indizes wie der Bloomberg Barclays MSCI Global Green Bond Index oder der Solactive Green Bond EUR USD IG Index des Indexanbieters Solactive spiegeln den Markt. Das Problem: In den Indizes finden sich laut Finanztest auffällig viele Anleihen, die von Konzernen herausgegeben werden, die nicht unbedingt ein grünes Image haben. So ist zum Beispiel die französische Elektrizitätsgesellschaft Électricité de France aufgeführt – obwohl das Unternehmen überwiegend auf Atomkraftwerke setzt. Auch die Agricultural Bank of China wird gelistet. Das Kreditinstitut gilt als eines der größten Kohlefinanzierer weltweit.

Die drei Buchstaben ETF stehen für Exchange Traded Fund, zu Deutsch: börsengehandelter Indexfonds. Während bei klassischen Investmentfonds, etwa Aktien-, Renten- oder Mischfonds ein Manager aussichtsreiche Wertpapiere für seinen Fonds aussucht, bildet ein ETF eins zu eins einen Index ab – sie kommen also ohne einen Manager aus.

Zahlreiche ETFs bilden die Wertentwicklung von Nachhaltigkeitsindizes nach. Für ETFs sprechen die niedrige Gesamtkostenquote zwischen rund 0,25 und 0,6 Prozent pro Jahr. Und die Transparenz sowie die Flexibilität, jederzeit während der Börsenöffnungszeiten kaufen oder verkaufen zu können.

Aktiv gemanagte Fonds sind etwas teurer. Dafür können ihre Manager Mehrrenditen erzielen. Sie haben beispielsweise in schlechten Börsenzeiten die Möglichkeit Verluste besser auszugleichen.

Der Test: Wie finden Frauen gute ETFs und Fonds?

Diese Möglichkeiten haben Klima-Aktivistinnen

Bei der Auswahl von Nachhaltigkeitsfonds gibt es zwei Strategien: Ausgewiesene Nachhaltigkeitsfonds streben aktiv die Einhaltung ökologischer und sozialer Auswahlkriterien an. Die Verpflichtung dazu ist im Fondsprospekt festgehalten.

Die Fondsratingagentur Morningstar unterscheidet jedoch nicht in nachhaltige und herkömmliche Fonds. Sie hat ein Sustainability-Rating entwickelt, das noch nicht alle, aber sehr viele Fonds und ETFs bewertet. Diese Bewertung stuft für jedes Produkt die Nachhaltigkeit in die Klassen „niedrig“, „unterdurchschnittlich“, „durchschnittlich“, „überdurchschnittlich“ und „hoch“ ein. Das erstaunliche Ergebnis: Spitzenbewertungen in punkto Nachhaltigkeit erzielen nicht nur spezielle Nachhaltigkeitsfonds.

Bei der Morningstar-Bewertung wird angeblich gemessen, wie die Unternehmen in einem Fondsportfolio die mit ESG-Fragen zusammenhängenden Chancen und Risiken managen. Der Researchanbieter Sustainalytics erstellt das Rating. Ein Morningstar Sustainablility Rating wird nur dann vergeben, wenn zu mehr als 67 Prozent des Fondsvermögens Sustainalytics-Ratings vorliegen. In einem ersten Schritt werden Aktien und Unternehmensanleihen und die Fondsportfolios, die diese Papiere halten, entsprechend bewertet. Danach werden die bewerteten Fonds einer Morningstar-Kategorie in fünf Gruppen einsortiert. Ein Globus signalisiert ein niedriges Rating, zwei Globen ein unterdurchschnittliches, drei Globen ein durchschnittliches, vier Globen ein überdurchschnittliches und fünf Globen ein hohes Sustainability-Rating.

So gehen Sie vor

Für Anlegerinnen gibt es daher zwei Strategien. Bei der ersten setzen sie auf Spitzenfonds mit ausgezeichnetem Morningstar-Sustainability-Rating. Im Fund Screener lässt sich über eine Suchmaske gezielt nach Vier- und Fünf-Sterne-Fonds und -ETFs beispielsweise in der Morningstar-Kategorie „Aktien Welt Blend“ suchen. Die aufscheinende Liste sortieren Interessierte nach der Wertentwicklung über eine Laufzeit von fünf Jahren. Die besten Fonds dieser Liste zeigen Spitzenportfolios nach Rendite-Risiko-Gesichtspunkten. Sie können jeweils angeklickt werden und im Fonds- oder ETF-Porträt findet sich das Morningstar-Sustainability-Rating. So lassen sich Spitzenfonds ausschließen, die ESG-Ansprüchen nicht genügen.

Momentan (Oktober 2019) führen diese drei Fonds die Liste an:

Bei der zweiten Suchstrategie beschränken sich Anlegerinnen auf Fonds, die Nachhaltigkeitsstrategien in ihren Anlagerichtlinien festgeschrieben haben. Sie erstellen dieselbe Liste wie bei der ersten Strategie, gehen aber nur bei Anlageprodukten ins Detail, die den Begriff „Sustainable“ im Namen tragen.

Momentan (Oktober 2019) sind die drei bestgerankten Fonds mit „Nachhaltigkeit“ im Namen:

Wer Zero-Waste lebt und sein Leben radikal umwelt- und klimafreundlich ausrichtet, dem reicht Nachhaltigkeit oft nicht. Ökofonds setzen oft radikalere Standards als Nachhaltigkeitsratings. Bei Morningstar können Sie die schon erwähnte Liste nach der Morningstar-Anlageklasse „Branchen: Ökologie“ filtern, um die Liste nach der Wertentwicklung der Fonds in den letzten fünf Jahren zu sortieren.

Momentan (Oktober 2019) sind ganz oben:

Zudem gibt es wie bei Lebensmitteln weitere Siegel für nachhaltige Geldanlagen:

  • FNG-Siegel: Das Forum Nachhaltige Geldanlagen nimmt hier gemeinsam mit Finanzfachleuten und Experten aus Sozial- und Umweltorganisationen Fonds unter die Lupe. Das Siegel erhalten die Anbieter nur, wenn sie unter anderem nachweisen, dass 90 Prozent der Titel im Portfolio nach ESG analysiert sind. Außerdem müssen Unternehmen tabu sein, die mit Waffen oder Atomkraft Geld verdienen oder schwerwiegend gegen Menschenrechte oder Umweltschutz verstoßen. Info: fng-siegel.org
  • Ecoreporter-Siegel. Hier werden Unternehmen, Fonds und andere Finanzprodukte beurteilt. Die Prüfkriterien wurden gemeinsam mit dem Institut für nachhaltiges, ethisches Finanzwesen (INAF) entwickelt. Info: www.ecoreporter.de
  • Climetrics. Das ist ein Klima-Rating für Fonds. Es soll Auswirkungen auf den Klimawandel zeigen. Hinter Climetrics stehen internationale Klimaexperten. Infos: climetrics-rating.org

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