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Sie wissen nicht, was Sie Ihren Kindern zu Weihnachten schenken können? Wir haben da eine Idee! Wie wäre es mit einer Investition?

Die Osterhasen sind kaum aus den Regalen der Supermärkte verschwunden, da stehen Spekulatius, Lebkuchen und Weihnachtsmänner bereit. Ja, es weihnachtet. Und wie alle Jahre wieder rückt spätestens im Dezember eine Frage in den Vordergrund: Was schenke ich der Familie, den Freunden und vor allem den Kindern? Unter den Erwachsenen sind einfache Absprachen möglich. „Wir schenken uns nichts“, heißt es dann. Oder aber es sind nur kleine Geschenke im Wert von bis zu fünf Euro erlaubt. Habe Sie das schon einmal ausprobiert? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Suche nach den kleinen Präsenten macht Spaß und regt die Fantasie an. Aber taugen solche Absprachen auch gegenüber den Kindern?

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Eher nicht. Die Kinder werden schon am Nikolaus mit vielen Geschenken überhäuft – von Eltern, Omas und Opas, Onkeln oder Tanten. Und am heiligen Abend wollen die Großen den Kleinen mit tollen Geschenken ganz besonders viel Freude machen. Doch ganz ehrlich: Nicht jedes Präsent macht wirklich Sinn, vieles verschwindet in den Schubladen und taucht erst bei der nächsten Entrümpelung wieder auf.

Es geht auch anders. herMoney empfiehlt, an den Festtagen bei kleinen Aufmerksamkeiten zu bleiben, die dem Nachwuchs wirklich Freude bereiten. Und darüber hinaus die Gaben der Verwandtschaft ganz einfach zu bündeln: Warum nichts verschenken, was Ihren Kindern in ein paar Jahren sehr viel Freude machen wird? Zum Beispiel einen Sparplan auf Aktienfonds oder ETFs, mit dem ein kleines Vermögen aufgebaut werden kann. Ihr Kind wird es Ihnen später danken!

Gute Gründe gibt es genug:

  1. Zeit ist Geld: Vermögensaufbau lebt von Zins- und Zinseszins. Je früher Sie beginnen, desto besser. Nicht nur für die Renditeaussichten. Auch sinken bei langen Anlagezeiträumen die Risiken.
  2. Nicht sparen, sondern investieren: Viele Omas und Opas legen eh regelmäßig Geld für ihre Enkel zurück. Lassen Sie das Geld nicht in unterschiedlichen Sparschweinen liegen, in denen es nach Inflation an Wert verliert! Vielleicht können Sie die Spargroschen Ihrer Eltern und Schwiegereltern bündeln und für Ihr Kind in einen Investmentfonds oder einen ETF investieren?
  3. Geldanlage automatisieren: Die Banken bieten spezielle Minderjährigendepots für den Nachwuchs. Bei diesen Depots sind allzu riskante Geschäfte nicht gestattet, wohl aber sind Investments in Aktien, Fonds oder ETFs erlaubt. Wenn Sie einen Sparplan einrichten, automatisieren Sie den Vermögensaufbau und reduzieren das Timing-Risiko. Zudem ist die Depotführung bei regelmäßigen Transaktionen kostenlos. Sparpläne sind etwa bei S-Broker und bei ING-DiBa ab 50 Euro möglich, bei comdirect bereits ab 25 Euro – im Monat, alle zwei Monate oder im Quartal.
  4. Steuerfreibeträge nutzen: Minderjährige Kinder genießen wie Erwachsene steuerliche Freibeträge. Zum Grundfreibetrag von 9.000 Euro kommt der Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro pro Jahr plus 36 Euro Sonderausgaben-Pauschbetrag. Unter dem Strich beträgt der Steuerfreibetrag Ihres Kindes also bis zu 9.837 Euro im Jahr.
  5. Früh übt sich: Kinder können den Umgang mit Geld gar nicht früh genug lernen. Das beginnt mit dem Taschengeld. Mit einem eigenen Depot können Sie Ihr Kind später auch an die Geldanlage heranführen. Solange Ihr Kind minderjährig ist, haben Sie zwar die Kontrolle über das Depot. Erfahrungsgemäß steigt aber das Interesse des Nachwuchses, wenn eigenes Geld im Spiel ist. Diese Erfahrung hat auch herMoney-Autorin Anke Dembowski gemacht, wie sie im herMoney-Talk berichtet. Mit dem 18. Geburtstag kann Ihr Kind dann selbst über sein Depot verfügen – der Anreiz, sich mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen, ist entsprechend groß!

herMoney-Tipp:

Viele Weihnachtsgeschenke machen hübsch verpackt unter dem Weihnachtsbaum vielleicht etwas her, einmal ausgepackt aber landen sie sehr schnell in der Ecke. Statt für Notgeschenke Geld herauszuschmeißen und auch Müll zu produzieren, schmeißen Sie doch einfach einen Teil der Geschenkebudgets Ihrer Familie zusammen, um das Geld sinnvoll für Ihren Nachwuchs zu investieren! Damit es nicht bei einer einzigen Weihnachtsinvestition bleibt: Prüfen Sie, ob Sie Spielraum für regelmäßige Investments per Sparplan haben. Fragen Sie auch bei Ihren Eltern und Schwiegereltern nach, ob die sich mit keinen Beträgen beteiligen. Wenn Ihr Kind volljährig ist, kann so eine hübsche Summe zu Buche stehen – Geld, das für Führerschein, die erste Wohnungseinrichtung, Auslandssemester oder als Grundstock für den langfristigen Vermögensaufbau genutzt werden kann!

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