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Afterwork von herMoney und der Bank Hauck & Aufhäuser in Frankfurt und München: Risiko, Umweltschutz und Frauen, die Verantwortung übernehmen.

Ein Abend für die Damen: Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstands von Hauck & Aufhäuser, hat es sich jedoch nicht nehmen lassen, die Teilnehmerinnen persönlich zu begrüßen. Warum die Privatbank zu diesem Afterwork in Kooperation mit herMoney geladen hat? „Sie möchten den Klimawandel stoppen? Sie möchten Aids heilen? Sie möchten ihr Unternehmen profitabler und effizienter machen? Dann investieren Sie in Frauen“, so seine Botschaft. Und er zitiert Melinda Gates, die mit ihrem Mann Bill Gates die weltweit größte private Stiftung im Kampf gegen Armut und Umweltzerstörung managt: „Geld verleiht Macht. Geld gibt Frauen Macht!“ Und die können sie nutzen, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

Angst vorm Risiko ist riskant

Mit Blick auf das Vermögen von Frauen und Männern haben Frauen allerdings Aufholbedarf. Woran es liegt? Frauen verdienen weniger – Stichwort Gender Pay Gap. Sie verzichten zugunsten der Familie auf Karriere und Einkommen. Und sie scheuen Risiken bei der Geldanlage. Das sorgt für leere Kassen im Alter. Warum Risikoaversion selbst ein Risiko ist, erfahren Sie hier.

Was aber ist sicher – und was nicht? Birgit Wetjen, Redaktionsleiterin von herMoney, hat in ihrer Keynote aufgezeigt, warum uns das Bauchgefühl bisweilen in die Irre führt. „Ein Börsencrash brennt sich ins Angstgedächtnis ein, während wir Kaufkraftverluste durch Inflation kaum wahrnehmen können“, so die Diplom-Volkswirtin. Und sie rechnet vor, warum das Bedürfnis nach Sicherheit in Zeiten des Nullzinses teuer werden kann.

Kümmern Sie sich um Ihr Geld!

Der Wohlfühlfaktor spielt bei der Geldanlage eine wesentliche Rolle, weiß Kerstin Kern, Relationship Managerin im Private-Banking bei Hauck & Aufhäuser in Frankfurt. Geldanlage ist für sie deshalb „mehr als ein Sparplan“. „Mir ist es wichtig, dass Frauen Finanzwissen aufbauen und eine Anlagestrategie entwickeln, die zu ihrem Risikoprofil und den persönlichen Anlagezielen passt.“ Bei Paaren komme es zwar noch immer vor, dass Frauen beim Beratungsgespräch gar nicht dabei sind oder schweigend daneben sitzen und wichtige Finanzentscheidungen ihrem Partner überlassen. „Aber die gute Nachricht: Es wird seltener“!

„Kümmern Sie sich um Ihr Geld“, so auch der Rat von Madeleine Sander, Direktorin bei Hauck & Aufhäuser und als Co-Head verantwortlich für die digitale Vermögensverwaltung „Zeedin“. Die smarte Technologie ermöglicht ein auf das Risikoprofil abgestimmtes Portfolio – mit breiter Streuung und aktiver Steuerung. Die Mindestanlagesumme für Zeedin liegt bei 50.000 Euro. Ihr Rat für Kapitalmarkt-Einsteigerinnen, die erst Vermögen aufbauen möchten: „Fangen Sie mit kleinen Summen an und sammeln Sie Erfahrungen, um ein Gefühl für Chancen und Risiken am Kapitalmarkt zu bekommen.“

Warum ein Ehevertrag wichtig ist

„Frauen verlassen sich in Gelddingen noch immer zu sehr auf ihre Partner“, beklagt herMoney-Gründerin Anne Connelly, die sich über das große Interesse am Afterwork freut und betont, dass sich Finanzbildung für Frauen nicht gegen die Männer richtet. „Die beste Paar-Beziehung ist die, in der sich Frauen und Männer auf Augenhöhe begegnen und freie Entscheidungen treffen können.“

Vera Knatz, Fachanwältin für Familien- und Erbrecht in Frankfurt, wundert sich über die Naivität, mit der einige Frauen in die Ehe gehen. „Niemand unterschreibt einen Arbeitsvertrag, ohne das Gehalt und die Arbeitsbedingungen zu kennen“, so die Anwältin. Welche Rechte und Pflichten aber mit der Hochzeit entstehen (oder auch nicht), wüssten Heiratswillige oder Verheiratete oftmals nicht. Was der Partner verdient? „Keine Ahnung“! Wie viel Anfangsvermögen wer in die Ehe mit eingebracht oder etwa in die gemeinsame Immobilie investiert hat? Achselzucken! „Ich rate schon alleine deshalb zum Abschluss eines Ehevertrags, weil sich dann beide Partnern mit ihren Finanzen beschäftigen müssen“, so die Juristin. Worauf beim Ehevertrag zu achten ist.

Auch Familienanwältin Christiane Warnke aus München machte sich für einen Ehevertrag stark. „Auch ohne Vertrag wird mit der Ehe ein Vertrag geschlossen, nur vielleicht nicht so, wie es für beide Partner zu empfehlen wäre“, so die Juristin. Vor allem Frauen, die ihre Berufstätigkeit unterbrechen oder kürzer treten, um sich um die Kinder zu kümmern, hätten mit den staatlichen Regelungen das Nachsehen. Denn sollte die Ehe scheitern, steht ihnen seit der Unterhaltsreform im Jahre 2008 nur noch bedingt Unterhalt zu. „Per Ehevertrag können die Ehepartner dafür einen Ausgleich schaffen“, so Warnke.

Fotos vom Afterwork in München

Fotos vom Afterwork in Frankfurt

 

Copyright der Bilder: Hauck & Aufhäuser

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