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Sie haben gute Vorsätze für 2019 gefasst? 5 Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele auch wirklich zu erreichen!

Sie möchten mehr Sport machen, mehr lesen, mit dem Rauchen aufhören? Und womöglich auch endlich damit beginnen, Geld für das Alter zu investieren? Klingt gut, und Sie sind mit Ihren Vorsätzen zum Jahreswechsel in guter Gesellschaft. Laut repräsentativer Umfrage von YouGove im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International planen 39 Prozent der Deutschen über 18 Jahren, im kommenden Jahr gesünder zu leben. Jeder Dritte (33 %) möchte abnehmen und mehr Sport treiben. Mehr Zeit zum Reisen (29 %), für die Familie (23 %) und Freunde (18 %) stehen auf der Wunschliste für 2019 ebenfalls weit oben. Aber auch drei Finanzthemen landen unter den Top-Ten. Jeder fünfte Deutsche (18 %) will im kommenden Jahr mehr sparen, jeder zehnte (10 %) will sich stärker um die Altersvorsorge kümmern und 8 % mehr Zeit für die Finanzplanung aufbringen – immerhin!

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Ranking: Top 10 der guten Vorsätze für das neue Jahr:

Vorsätze 2019Quelle: Fidelity, Stand: 2018

Und welche Vorsätze haben Sie für 2019 gefasst? Die Jahreswende ist ein beliebter Zeitpunkt, um sich neue Ziele zu setzen. Beispiel Sport: Im Januar können sich die Fitness-Studios über deutlich mehr Anmeldungen freuen, als in jedem anderen Monat im Jahr. Schade nur, dass die sportlichen Vorsätze dann oft sehr schnell auf der Strecke bleiben und nur der Dauerauftrag des Anbieters Sie mit dem Fitness-Studio verbindet. Untersuchungen zeigen: 95 Prozent aller Sylvester-Vorsätze sind bereits am 12. Januar vergessen. HerMoney gibt fünf Tipps, mit denen Sie Ihre Ziele spielend erreichen!

1. Stopp mit dem Müssen!

Sie wissen, Sie müssten mehr Sport machen, aufhören zu rauchen oder sich um Ihre Finanzen kümmern? Streichen Sie diese Sätze schnellstmöglich aus Ihrem Kopf. Denn Ihr Gehirn mag nicht müssen müssen! Besser: Positive Ziele formulieren! Ich möchte körperlich fit sein, mehr Energie haben – oder finanziell unabhängig sein. Na, wie fühlt sich das an?

2. Realistische Ziele setzen!

Sie möchten ein Top-Model werden, die Jugend zurück oder aber aus 10.000 Euro Startkapital in drei Jahren eine Million Euro machen? Vieles ist möglich, aber eben nicht alles. Setzen Sie sich Ziele, die Sie aus eigener Kraft erreichen können – ohne dass Sie auf einen Lotteriegewinn angewiesen sind! Auch Überforderung ist in der Regel kontraproduktiv: Der Vorsatz „zwei Mal am Tag zwei Stunden Sport“ macht wenig Sinn, wenn Sie durch Job und Familie extrem stark eingebunden sind. Geht der Plan nicht auf, werden Vorsätze oft komplett über den Haufen geworfen und alles bleibt, wie es war. Deshalb lieber dreimal eine Stunde die Woche für Sport einplanen und stolz sein, den Vorsatz auch umzusetzen!

3. Ziele konkret machen und visualisieren

Gesünder leben, Vermögen aufbauen: Viele Vorsätze bleiben abstrakt. Machen Sie es konkret! Was heißt „gesünder“ für Sie? Möchten Sie sich mehr bewegen, weniger Fast-Food essen oder Ihren Stress reduzieren? Schreiben Sie sich Ihre Ziele für 2019 detailliert auf und überlegen, mit welchen Schritten Sie sie erreichen. Und dann malen Sie sich in den buntesten Farben aus, was konkret möglich sein wird, wenn Sie Ihr Ziel erreichen! Beispiel Rauchstopp: Stellen Sie sich vor, wie Sie mit gesunder Gesichtsfarbe, frei, vital und ohne zu schnaufen durch das Leben gehen. Beispiel Geldanlage: Visualisieren sie, wie Sie als Rentnerin Ihren Lebenstraum verwirklichen und beispielsweise mit dem Golfspiel beginnen, sich Wellness-Urlaube gönnen oder in die Südsee starten.

4. Einfach starten. Jetzt!

Ich will, ich werde, ich möchte: Klingt gut. Besser aber ist: Ich mache! Welches Ziel auch immer Sie sich gesetzt haben: Suchen Sie nicht nach Gründen, lieber doch erst in ein paar Tagen oder nächste Woche mit der Umsetzung zu beginnen. Sie wissen ja: Wenn Sie nicht binnen 72 Stunden starten, sinkt die Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu erreichen, auf ein Prozent. Das jedenfalls besagt die 72-Stunden-Regel. Also: Auf geht´s – einfach starten, jetzt!

5. Einfache Strategien: Gut genug ist gut!

Ganz oder gar nicht: Sie suchen nach der besten Lösung? Vor allem bei der Geldanlage ist das ein beliebtes Argument, um nicht ins Handeln zu kommen. Für Gerd Gigerenzer, bis 2017 Direktor des Harding Zentrum für Risikokompetenz am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, ist die Suche nach dem Optimum ein Fehler, den man in allen Lebenslagen vermeiden sollte – ob bei der Geldanlage, der Partnerwahl oder dem simplen Hosenkauf. „Die Suche nach dem Optimum ist das sicherste Rezept zum Unglücklichsein“, mahnt der Psychologe und Risikoforscher. Glücklicher mache ein beherztes „gut genug!“. Übertragen auf die Geldanlage etwas heißt das: Keep it simple! Eigene Ziele setzen, Risiken streuen und auf Gebühren achten. Bedenken Sie: Die zweitbeste Lösung bzw. der zweitbeste Fonds ist tausendmal besser als nichts!

herMoney-Tipp:

Wenn Sie es ernst nehmen und Dinge in Ihrem Leben ändern möchten, ist die Jahreswende ein guter Zeitpunkt. Einfach mal was dahersagen verspricht allerdings kaum Aussicht auf Erfolg. Wenn Sie es ernst meinen, nehmen sie sich ein wenig Zeit, um Ihre Ziele zu definieren. Als zusätzliche Motivation machen Sie sich klar, was passiert, wenn Sie nicht handeln. Wenn Sie beispielsweise weiterrauchen, wird nicht nur die Haut grau und grauer. Auch steigt das Risiko weiter an, an Lungenkrebs zu erkranken. Wenn Sie bei der Geldanlage über den guten Vorsatz nicht hinauskommen, könnte das Altersarmut bedeuten. Im Zweifel werden Ihre Kinder dann später für Sie zur Kasse gebeten. Wollen Sie das wirklich?

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