Feste feiern, wie sie kommen: Hier finden Sie Tipps und eine Kostenvorstellung für Ihre nächste (Familien-)Feier, Checkliste inklusive!

Sie werden mit Ihrem Partner zusammen 60, 80 oder 100? Ihr Kind hat Taufe, Konfirmation oder Firmung? Es steht ein bestandenes Studium, ein Jubiläum, ein runder Geburtstag an? Machen Sie ein Fest daraus!

Feste sollte man feiern, wie sie fallen – auch mit der Familie. Selbst auf die Gefahr hin, dass es zuweilen ein wenig anstrengend sein kann, sich mit der schwerhörigen Tante, die so oft Probleme hat, ihr Hörgerät richtig einzustellen, oder dem ständig über „die Jugend heutzutage“ grummelnden Onkel zu unterhalten: Im Grunde fühlen wir uns wohl im Kreis unserer Familie, und in ein paar Jahren macht es ungeheuren Spaß, sich die Fotos von heute anzusehen und zu staunen, wie jung wir damals alle waren!

Jeder ist mal dran mit der Organisation eines Familienfestes. Einerseits macht es Arbeit und kostet Geld, auf der anderen Seite können Sie dann auch alles bestimmen – naja, nicht alles, Mama will sicher bei der einen oder anderen Sache ein Wörtchen mitreden, und ihre wichtigsten Wünsche kann man ja beachten! J Je nachdem, wie aufwendig das Fest werden soll, rechnen Sie zwischen 50 und 100 € pro Person, die zusagt. Eine detaillierte Liste mit ungefähren Kosten finden Sie unten.

Datum und Location festlegen

Wenn das Datum nicht sowieso feststeht (wie z.B. bei einer Konfirmation oder einem runden Geburtstag), legen Sie zunächst ein Datum fest, das zum Anlass und in Ihren eigenen Terminkalender passt. Die Ehrengäste können Sie in die Terminfindung einbeziehen – beispielsweise die Taufpaten bei einer Taufe. So ist sichergestellt, dass sie Zeit haben. Machen Sie sich frei von dem Gedanken, dass alle kommen können; meiner Erfahrung nach bekommt man nie alle unter einen Hut! In der heutigen Zeit haben die Menschen volle Terminkalender und planen Urlaube fast ein ganzes Jahr im Voraus. Es ist also kein Fehler, wenn Sie mindestens 6 Monate vor dem Event ein „save the date“ rauszuschicken. Das Event und das Datum anzukündigen genügt, wenn Sie mit Ihrer Planung noch nicht so weit sind. Dann können die Gäste den Termin schon mal einplanen.

Je nach Event können Sie in der Terminankündigung auch eine Person benennen, die eventuelle Showeinlagen (Reden, Foto-Shows, Sketche, etc.) koordiniert. So können die Gäste überlegen, ob sie etwas vorbereiten möchten. Am besten geben Sie die Handy-Nummer oder E-Mail-Adresse der Person an, und sie weiß dann, wer welche Darbietung bringen möchte und stimmt den Zeitplan ab. Diese Person ist dann auch vor Ort Ansprechpartner, wenn Technik oder Utensilien benötigt werden und entlastet Sie so.

Anschließend – also gut 4 – 6 Monate vor der Feier – suchen Sie die Location aus: Vielleicht steht Ihnen ein Clubheim, eine Waldhütte oder sonstiger Raum zur Verfügung, oder Sie buchen einen Raum in einem Gasthaus. Wenn Sie einen separaten Raum anmieten, müssen Sie sich auch Gedanken um das Catering machen. Das gesprochene Wort ist flüchtig, machen Sie das Besprochene am besten gleich schriftlich mit Datum, genauer Uhrzeit und Preisen fix!

Essen und Trinken

Bei der Konfirmation unseres Sohnes konnten wir den Clubraum unseres Segelclubs kostenlos nutzen, wenn wir über den Verein die Getränke konsumieren würden. Direkt nebendran ist ein Restaurant. Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, mit dem Restaurant eine „kleine Karte“ abzustimmen und die Gäste dann á la carte bestellen zu lassen. So bekommt jeder genau das Essen, das er sich auswählt, und am Ende war es sogar kostengünstiger als ein Buffet für unsere Anzahl an Personen.

Alternativ ist ein Buffet natürlich auch eine gute Sache! Rechnen Sie hier mit 25 – 50 Euro pro Person, je nachdem, wie aufwendig das Essen sein soll. Wenn Sie nicht so viel Geld ausgeben möchten, können Sie die Gäste bitten, dass jeder etwas mitbringt – das sorgt sogar für ein besonders vielfältiges Buffet und kommt meistens sehr gut hin, nach meiner Erfahrung auch ohne große Planung.

Ach ja, ohne Bedienung geht es natürlich nicht! Als Gastgeber haben Sie ohnehin alle Hände voll zu tun, und Sie wollen sich ja auch mit den Gästen unterhalten. In unserem Fall hatten wir ein Teenager-Mädchen aus der Nachbarschaft gebeten, während des Festes Getränke auszuschenken. Unsere “Bardame“ freute sich über das Taschengeld, das sie sich dazuverdienen konnte, und hat es toll gemacht.

Beitrag teilen:
1 2

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?