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Attacken unterhalb der Gürtellinie? Da hilft nur „mundtot“ machen! Verhandlungs-Coach Claudia Kimich sagt, wie es geht!

Teil 1 finden Sie hier, Teil 2 hier.

Die Situation:

Frauen in Führungspositionen oder als Chefin? Wer die Karriereleiter schneller erklimmt als die männlichen Kollegen, muss sich manch einen Spruch gefallen lassen. Eine meiner Klientinnen berichtete mir von ihrem ersten Führungskräftemeeting, an dem sie als einzige Frau unter 15 Männern teilgenommen hatte. Ein “Kollege” hielt das nicht aus und startete einen Angriff unter der Gürtellinie.

Die Provokation:

„Bei wem hast Du Dich denn diesmal hoch geschlafen?“, fragte ein Teilnehmer am Führungskräftemeeting meine Klientin vor der versammelten Führungsriege.

Der Konter oder „WWKS“:

„Hättest Du Frauenförderung betrieben, könntest Du es auch probieren!“

Die Folge:

Eine schnelle und selbstbewusste Antwort verblüfft den Attackierenden und macht ihn sprachlos. Während er noch überlegt, was das denn eigentlich bedeutet, haben Sie die Anwesenden allein schon durch Ihre Haltung und Klarheit von Ihrer Stärke überzeugt. Und Sie haben die Lacher auf Ihrer Seite – die beste Medizin! Denn der Provokateur wird von den eigenen Kollegen bloß gestellt. Bei meiner Klientin hat das bestens funktioniert. Beim nächsten Führungskräftemeeting wurde sie ernst genommen und mit Respekt behandelt.

Mein Tipp für Sie:

Bei Angriffen unterhalb der Gürtellinie hilft nur eins: den Angreifer mundtot machen! Versuchen Sie erst gar nicht, hier „sachlich“ diskutieren zu wollen oder gar auf die Provokation einzugehen. Zurückledern ist in solchen Situationen tatsächlich die einzige Sprache, die der Angreifer versteht. Am besten übrigens mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen. Sie wissen ja: Auf Ihre Haltung kommt es an! PS: Ist Ihnen nach einer Attacke unter der Gürtellinie eher danach, sich zu verstecken? Dann denken Sie an lächelnde Brustwarzen! Sie werden sehen, wie sich Ihr Oberkörper von ganz alleine hebt!

Teil 1 finden Sie hier, Teil 2 hier.

 

Claudia KimichClaudia Kimich hat Informatik studiert, ihre Vorliebe aber galt schon immer der Arbeit mit Menschen. Vor 20 Jahren hat sich die Münchnerin deshalb als Coach selbständig gemacht. Eine Anleitung zu guten (Gehalts-)Verhandlungen gibt die leidenschaftliche Tänzerin in ihrem Buch „Verhandlungstango“. Mehr unter Kimich.de oder auf YouTube.

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