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Wir hatten im vergangenen Jahr bereits darüber berichtet, dass die Karriere von Frauen mit der Geburt der Kinder ins Stocken gerät. Wie sagte es eine Teilnehmerin der Veranstaltung „Frauen und Geld“ bei der Konferenz des Instituts für faire Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg: Du gehst gleichberechtigt durch die Tür der Entbindungsstation und kommst mit beruflichem Handycap wieder raus.“ Wohl wahr! Was auch eine aktuelle Befragung von Innofact im Auftrag der Initiative Chefsache bestätigt. 1.000 Führungskräften und angehenden Führungskräften in Deutschland wurden befragt, fast zwei von drei Befragten mit Kindern (63 %) empfinden es als schwierig oder sehr schwierig, dass beide Partner ihre Berufswünsche verwirklichen können. Für Paare ohne Kinder ist das offenbar unproblematisch: Nur neun Prozent der Kinderlosen schätzen ihre Doppelkarrieren als schwierig ein. Insbesondere die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen scheinen Doppelkarrieren zu verhindern, indem sie zu wenig Spielraum für flexible Rollenmodelle lassen. So wünscht sich jede 2. Führungskraft (65 %) mehr Akzeptanz für zwei vollbeschäftigte Elternteile. Bisher wird eine Vollzeitbeschäftigung bei Müttern ebenso kritisch gesehen wie eine Teilzeitbeschäftigung bei Vätern.

“Doppelkarriere mit Kindern nur schwer möglich”, berichten die Fondsfrauen! Wir meinen: Nicht nur der Staat muss familienfreundliche Rahmenbedingungen wie gute und verlässliche Kinderbetreuung bieten, auch Unternehmen müssen mitziehen. Übrigens auch im eigenen Interesse, wenn sie im Wettbewerb um hoch qualifizierte Arbeitskräfte nicht das Nachsehen haben möchten. Wo es hakt und wieso eine Familienarbeitszeit helfen könnte, sagt Gender-Forscherin Dr. Elke Holst.

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