Newsletter

herMoney Newsletter

Registrieren Sie sich jetzt zu unserem kostenlosen Newsletter und verpassen Sie nie wieder die neuesten Tipps und Neuigkeiten für Ihr finanzielles Wohlergehen.

Jetzt Finanzwissen sichern

Das ist das Ergebnis einer Studie von Navex Global. Dafür hat das Dienstleistungsunternehmen für Ethik- und Compliance-Software europaweit mehr als eine Millionen Mitarbeiterberichte analysiert. Die Opfer litten häufig unter Stress und Depressionen, rund 80 Prozent der Betroffenen wechselten binnen zwei Jahren den Job.

Die Zahlen sind schockierend, zeigen wahrscheinlich aber nur die Spitze des Eisbergs. Zwar sei die Zahl der Meldungen seit Beginn der #MeToo-Bewegung 2017 deutlich gestiegen, vier von zehn Meldungen seien sogar belegt. Aber, so die Studien-Autoren, noch immer bestehe die Tendenz, sexuelle Übergriffe zu verharmlosen oder zu ignorieren.

Ein Grund: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sei im Allgemeinen mit einem Machtmangel des Opfers und einem Machtmissbrauch des Angreifers verbunden. Sie gehe also vor allem von Vorgesetzten aus, wobei Kollegen und Kunden an zweiter und dritter Stelle stünden.

Optimistisch stimmt das nicht. Obwohl sich zukünftig tatsächlich etwas ändern könnte. Denn die Übergriffe sorgen für eine toxische Arbeitsumgebung, die auch den Unternehmenserfolg beeinträchtigen könnte. Das kennen wir ja: Der Treiber für Veränderung ist in der Regel das Geld. Wenn Sie also betroffen sind, scheuen Sie sich nicht, die Übergriffe zu melden. Damit nehmen Sie auch Ihren Arbeitgeber in die Pflicht: Denn soviel ist klar: Prävention muss auf Führungsebene beginnen. Derweil können Sie sich persönlich gegen Verbalattacken wappnen. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstbewusstsein, so dass schon Ihre Haltung signalisiert: ich bin kein Opfer!

Vielleicht probieren Sie es mal mit einem Schlagfertigkeitstraining? Claudia Kimich verrät, wie das geht!

 



 

Beitrag teilen: