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So eine falsche Bescheidenheit kennen Männer kaum. Im Gegenteil. Sie streben häufiger Jobs oberhalb ihrer formalen Qualifikation an. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Zahlen sprechen für sich. Von 86.000 arbeitslosen Akademikerinnen suchen nur zwei Drittel eine Stelle, die auch einen Hochschulabschluss erfordert. Das heißt: Eine von drei Frauen gibt sich mit Tätigkeiten zufrieden, für die gar kein akademischer Abschluss erforderlich wäre.

Männer dagegen bewerben sich häufig über Niveau.  So können 51 Prozent der derzeit arbeitslosen Männer gar keinen Berufsabschluss vorweisen, jedoch nur 45 Prozent suchen nach einer Tätigkeit als an- oder ungelernte Arbeitskraft. Einer von zehn ungelernten Männern bewirbt sich sogar als Fachkraft, ohne die formalen Voraussetzungen zu erfüllen. Ein Grund für die Unterschiede: Frauen legen Stellenausschreibungen oft strenger aus und wollen alle Anforderungen erfüllen.  Personalleiterin Annette Loechelt kennt das, wie sie uns im Interview erzählte. Auch Verhandlungs- und Gehaltscoach Claudia Kimich dürften die Studienergebnisse nicht überraschen. Während Frauen noch überlegen, ob sie alle Anforderungen erfüllen („kann ich das wirklich“), haben schon drei Männer laut „hier“ geschrien. Ihr Rat: Ladies, arbeitet an eurem Selbstwert!

 

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