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Dass Waschen, Schneiden, Legen Sie beim Friseur mehr kostet als Ihren Mann: geschenkt – damit haben wir uns längst irgendwie abgefunden. Beim Kauf von Rasierern, Cremes oder Parfüms aber ist vielen der Preisunterschied gar nicht bewusst. Dabei kann der Preisaufschlag bis zu 100 Prozent betragen, wie die Verbraucherzentrale Hamburg in Kooperation mit der Agentur Serviceplan Campaign International ermittelt hat.  Na super. Frauen verdienen weniger und zahlen mehr!

Dazu kommt, dass auch der Fiskus uns Frauen ordentlich zur Kasse bittet. Beim Kauf von Tampons oder Binden etwa, die ja nun einmal jede Frau benötigt, kassiert der Staat bisher 19 Prozent Mehrwertsteuer. Im Laufe eines Frauenlebens kommt da – und völlig krisenfest – einiges an Einnahmen für den Staat zusammen.

Nach Steuergerechtigkeit klingt das nicht. Denn während Frauen die Steuer gar nicht vermeiden können – schließlich lässt sich die Periode ja nicht abbestellen -, zahlen Männer – NICHTS. Die beiden Hamburgerinnen Nanna-Josephine Roloff und Yasemin Kotra haben deshalb im Februar eine Petition „Die Periode ist kein Luxus“ gestartet, die schon von fast 180.000 Deutschen unterschrieben worden ist. Die Tampons werden nun Thema im Petitionsausschuss der Bundesregierung. Die Aussichten darauf, dass der Steuersatz von 19 auf 7 Prozent zurückgenommen wird – den Satz, der in Deutschland für Dinge des täglichen Bedarfs fällig ist, sind gut. Das zeigt, dass Engagement sich lohnt, denn, das hat schon Henrike von Platen im herMoney-Interview gesagt: „Von allein passiert nichts!“ Übrigens: Andere Staaten sind in der Steuerfrage schon etwas weiter. Gerade zum Jahresbeginn hat beispielsweise Australien die Steuer auf Damenhygiene-Produkte ganz abgeschafft!

Mit den Gründerinnen des Tampon-Startups „The Female Company“ haben wir vor kurzem übrigens ein Interview geführt, das gibt´s hier nochmal zum nachlesen.

 

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