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Und damit ist nicht nur die Erwerbsarbeit gemeint. Frauen verbringen zusätzlich im Schnitt jeden Tag vier Stunden und 29 Minuten mit unbezahlter Arbeit, wie etwa mit Kochen, Waschen, Putzen oder dem Einkauf. Klingt viel, oder? Aber offensichtlich liegen deutsche Frauen damit international im Schnitt. Laut Studie der Internationalen Arbeitsorganisation und der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsqualität kommen Frauen damit unter dem Strich auf 55 Arbeitsstunden in der Woche. Damit sind sie deutlich stärker belastet als Männer, die im Schnitt 49 Stunden arbeiten.

Übrigens: Die Arbeit im Home-Office scheint Mütter nicht zu entlasten. Im Gegenteil: Mütter, die im heimischen Büro arbeiten, kommen laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung auf fast viereinhalb Überstunden pro Woche – plus 21 Stunden Kinderbetreuung. Das sind drei Stunden mehr als bei den Kolleginnen, die nicht zu Hause arbeiten. Ob Home-Office oder nicht: Väter kümmern sich im Schnitt 13 Stunden die Woche um den Nachwuchs. Neben dem Gender-Pay-Gap, so die Studienautoren, sei ein Gender-Care-Gap zu beklagen.

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