herMoney hat überzeugt: Am 12. April haben wir den Sonderpreis der Jury des DDV erhalten!

Frauen stellen mehr als 50 Prozent der Bevölkerung. Wenn es aber ums Geld geht, wurden sie bisher nicht nur von den Medien, sondern auch von den Banken nahezu vergessen. Richtig angesprochen und ernst genommen jedenfalls wurden Frauen in Sachen Geldanlage bisher selten. „Ist Ihr Mann auch damit einverstanden?“, hat mich die Dame bei meiner Bank gefragt, als ich mein erstes Depot eröffnen wollte. Sie fragte das, obwohl sie meine Kontobewegungen kannte und ich damals gar nicht verheiratet war. Zugegeben, das war 1999. Frauen als Anlegerinnen waren damals wohl eher die Ausnahme denn die Regel. Damals? Auch heute sind nur wenige Frauen in Aktien investiert.

„Warum nur gibt es so wenige Angebote, die speziell für Frauen zugeschnitten sind? Warum ist es derart auch 2018 noch so schwer, in einer weitgehend emanzipierten Gesellschaft auch 2018 explizit Frauen für die Geldanlage zu gewinnen? Und warum gibt es in einer Zeit, in der Frauen bestens ausgebildet und in eigenen Karrieren unterwegs sind, so wenige Frauen, die sich für unsere Themen interessieren?“, hat sich die Jury gefragt, die für den Deutschen Derivate Verband (DDV) seit 2008 Jahr für Jahr darüber entscheidet, welche Journalisten mit welchen Beiträgen im Rahmen des DDV-Journalistenpreises ausgezeichnet werden.

50 Prozent der Gesellschaft vernachlässigt

Das eigentliche Problem sei, dass man sich als gesamte Finanzindustrie nach so vielen Jahren der Aus- und Fortbildung noch immer lediglich um 50 Prozent der Anleger bemühen würde, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV, in seiner Laudatio. Nach wie vor konzentrierten sich die meisten Anstrengungen der Finanzindustrie in Sachen Geldanlage auf den männlichen Teil dieser Gesellschaft. Das soll, nein: das muss sich ändern!  „Und deshalb hat sich die Jury in diesem Jahr entschieden, den Sonderpreis für Wirtschaftsjournalisten an eine Initiative zu vergeben, die dringend öffentlich gewürdigt werden muss – und die sich an genau die anderen 50 Prozent der Bevölkerung wendet.“, so Brandau. „Der DDV-Sonderpreis für Wirtschaftsjournalisten geht deshalb in diesem Jahr an www.hermoney.de.“

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und auch darüber, dass das Thema Frauen und Geld in der noch immer stark männerdominierten Bankenwelt Aufmerksamkeit bekommt. Gleichzeitig verbinden wir damit die Hoffnung, dass auch die Finanzindustrie beginnt, Frauen als Kundinnen ernst zu nehmen und aktiv daran arbeitet, ihnen die Berührungsängste zu nehmen. Denn noch immer machen viele Frauen einen weiten Bogen um die Börse, weil sie sich schlicht nicht angesprochen und abgeholt fühlen. Genau daran arbeiten wir – herMoney ist von Frauen für Frauen gemacht. „Es gibt sie – die engagierten Frauen, die sich ohne erhobenen Zeigefinger eben diesen Themen angenommen haben“, hob Brandau in seiner Laudatio hervor.

In bester Gesellschaft

Finanzbildung ist ein erster und wichtiger Schritt auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Der DDV zeichnet Journalisten in unterschiedlichen Kategorien aus. Allen Preisträgern gemein ist, dass sie komplexe Finanzthemen anschaulich erklären. Preisträger in diesem Jahr waren neben herMoney.de auch Lukas Zdrzalek (Capital), Martin Reim (Euro), Dyrk Scherff (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), Daniela Helemann (ZertifikateBerater) sowie die Finanzredaktion des Handelsblattes, die unter anderem von der Finanzexpertin Jessica Schwarzer vertreten wird. Herzlichen Glückwunsch an alle! Wir meinen: herMoney ist mit diesen Vertretern des Qualitätsjournalismus in bester Gesellschaft!

 

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