Schritt 1:
Existenzrisiken
absichern
Schritt 2:
Altersversorgung
optimieren
Schritt 3:
Vermögen
aufbauen

Existenzrisiken absichern in den Zwanzigern

Bevor man an die Zukunft denkt, sollte die Gegenwart geregelt sein. Daher ist der erste Schritt einer vernünftigen Finanzplanung in jungen Jahren, die eigene Existenz abzusichern. Dazu gehört eine umfassende, aber vernünftige Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit. Welche Versicherungen brauche ich, welche kann ich weglassen? Wie kann ich mich auch mit wenig Einkommen solide aufstellen? Hier finden Sie alles, was Frauen in ihren wilden Zwanzigern zum Thema Existenzrisiken absichern wissen müssen.

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Krankenversicherung: Gesetzlich oder privat?

Das wichtigste vorab: Die Frage ob Sie eine Krankenversicherung abschließen, stellt sich nicht: Sie sind dazu verpflichtet. Interessanter ist die Frage, wie und wo Sie sich versichern.

Sie sind „pflichtversichert“?

In Deutschland gibt es zwei höchst unterschiedliche Systeme: das gesetzliche und das private. Sind Sie angestellt und liegt Ihr Einkommen unter 4.950 Euro im Monat (2018), dann brauchen Sie sich über die private Krankenversicherung (PKV) erst einmal keine Gedanken zu machen. Denn dann sind Sie automatisch Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Aber innerhalb der GKV können Sie zwischen mehr als 100 Krankenkassen wählen. Zwar ist der „allgemeine Beitragssatz“ bei allen Kassen mit 14,6 Prozent Ihres Bruttolohnes gleich hoch. Aber die Kassen erheben sogenannte Zusatzbeiträge, die in der Höhe variieren. Zudem unterscheiden sie sich im Leistungsangebot. Ob professionelle Zahnreinigung, Homöopathie oder Osteopathen: Prüfen Sie neben den Kosten auch, welche Leistungen Ihnen wichtig sind.

Sie haben die Wahl?

Sie verdienen mehr als 4.950 Euro im Monat, sind verbeamtet oder selbständig? Dann haben Sie die Wahl – zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Beide haben Vor- und Nachteile. herMoney hat die wichtigsten Besonderheiten der beiden Lager für Sie zusammengestellt.

Was gesetzlichen Kassen auszeichnet

  • Bei AOK & Co. hängen die Beiträge vom Einkommen ab. Wer gut verdient, zahlt mehr, wer wenig verdient, weniger. Die Kosten, die ein Mitglied verursacht, spielen für den Beitrag keine Rolle. Alte und Junge, Kranke und Gesunde sind bei gleichem Einkommen zu den gleichen Konditionen versichert. Zudem dürfen die Kassen keinen Interessenten ablehnen. Ausnahme: Ein Privatversicherter will in die GKV zurück. Aber dazu unten mehr.
  •  Alle Kassenmitglieder haben Anspruch auf dieselben Leistungen – egal was sie zahlen. Übermäßigen Luxus sollte aber niemand erwarten. Das Gesetz schreibt vor, dass die Kassen nur Behandlungen bezahlen dürfen, die ausreichend, notwendig und wirtschaftlich sind und „das Maß des medizinisch Notwendigen nicht überschreiten.“
  • In der gesetzlichen Versicherung sind die Familienangehörigen eines Mitglieds kostenlos mitversichert, wenn sie kein eigenes Einkommen haben.
  • Ein Wechsel zwischen verschiedenen gesetzlichen Kassen ist ohne Probleme möglich. Wer die Voraussetzungen erfüllt, darf jederzeit auch ins private Lager wechseln.

Was die privaten Versicherungen leisten

  • Allianz & Co. bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Tarife zu unterschiedlichen Preisen. Erlaubt ist, was gefällt – und was der Kunde bezahlen kann. Verbindliche Leistungs-Limits wie in der gesetzlichen Kasse gibt es nicht. In (teuren) Top-Tarifen profitieren Kunden daher oft von deutlich besseren Leistungen, als die Kassen sie bieten.
  • Anders als gesetzliche Kassen müssen private Versicherungen nicht jeden Kunden akzeptieren. Vor Vertragsschluss führen sie einen sogenannten Risikocheck durch. Wer alt oder krank ist (und deshalb voraussichtlich höhere Kosten verursacht) kommt oft nicht unter – oder zahlt hohe Risikoaufschläge.
  • Private Krankenversicherer kennen keine kostenlose Familienversicherung. Jeder Kunde zahlt daher seinen eigenen Beitrag. Das kann für Familien sehr teuer werden.
  • Wenn Sie einmal privat versichert sind, kommen Sie nur schwer zurück in die GKV – es sei denn, über ein Angestelltenverhältnis mit weniger als 4.950 Euro Gehalt. Dann sind Sie automatisch (wieder) „pflichtversichert“.  Auch ein Wechsel zu einem anderen privaten Anbieter ist vielfach teuer. Die Entscheidung für eine Private ist daher oft eine Entscheidung fürs Leben – und sollte reiflich überlegt sein.

herMoney Tipp:

Sie sind topfit, nicht „pflichtversichert“ und Sie legen Wert auf umfangreiche medizinische Leistungen? Dann sollten Sie sich jetzt mit der privaten Krankenversicherung beschäftigen. Denn es gilt: je früher, desto besser. Mit zunehmendem Alter kommen Krankheiten dazu und ergo wird der Versicherungsschutz teurer. Mitunter werden einzelne Vorerkrankungen dann auch aus dem Paket ausgeschlossen. Überlegen Sie, welche Leistungen für Sie wichtig sind und vergleichen Sie das Angebot – am besten mit Hilfe eines unabhängigen Beraters. Und bedenken Sie: Heute mag Ihnen ein Tarif günstig erscheinen, aber die Versicherungsprämien steigen im Alter. Fragen Sie deshalb nach, wie sich die Altverträge des Anbieters Ihrer Wahl entwickelt haben. Sonst droht Ihnen später – wenn Sie wahrscheinlich mehr Leistungen benötigen als heute – die Rückstufung in einen Basistarif.

Auslandskrankenversicherung

Sie fahren Ski in den Alpen, lieben Abenteuer und reisen gerne in ferne Länder? Dann sollten Sie entweder reich oder gut versichert sein. Denn wer im Ausland auf ärztliche Hilfe angewiesen ist, darf nicht ohne weiteres auf die Unterstützung seiner Krankenversicherung hoffen.

Besonders hart trifft es gesetzlich Versicherte. Müssen sie im europäischen Ausland zum Arzt, werden sie dort meist nur gegen Vorkasse behandelt. Wieder daheim, erstattet die Kasse dann nur jenen Teil der Rechnung, der den deutschen Sätzen entspricht – eventuell sogar abzüglich entstandener Verwaltungskosten. Auf dem (oft stattlichen Rest) bleiben Sie dann sitzen.

Gar nichts beteiligen sich die Kassen an Behandlungskosten, die außerhalb Europas beziehungsweise in Ländern entstanden sind, mit denen Deutschland kein sogenanntes Sozialversicherungsabkommen hat – dazu gehören auch beliebte Reiseziele wie die USA oder Thailand. Hier zahlen sie alle Rechnungen für Arzt, Klinik und Medikamente aus eigener Tasche.

Teuer wird es auch, wenn Sie per Sondertransport zurück nach Deutschland gebracht werden müssen. Da kommen schnell fünfstellige Summen zusammen – von denen die gesetzlichen Krankenkassen keinen Cent übernehmen.

Selbst als Privatpatient sollten Sie nicht blind darauf vertrauen, dass ihr Versicherer die Behandlungskosten im Ausland sowie den Heimtransport übernimmt. Prüfen Sie deshalb genau, ob Ihr gewählter Tarif Leistungen im Ausland beinhaltet.

Mit dem Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung sind Sie auf der sicheren Seite. Die Police gibt es bereits für wenige Euro im Jahr, eine Familienpolice ist für weniger als 20 Euro im Jahr zu haben. Die Stiftung Warentest hat 80 Produkte getestet: Die besten finden Sie hier.

herMoney Tipp:

Für alle, die das Fernweh packt, ist der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung Pflicht. Achten Sie beim Abschluss darauf, dass die gewählte Police auch für Ihr Reiseland gilt und das die Kosten für einen möglichen Rücktransport bereits übernommen werden, wenn es „sinnvoll und vertretbar“ ist – und nicht erst dann, wenn „medizinische Notwendigkeit“ besteht.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Teuer - aber wichtig

Sie sind jung und fit, an mögliche Unfälle oder aber Krankheiten mögen Sie nicht denken? Das ist verständlich. Dennoch macht es Sinn, sich frühzeitig mit diesen Themen zu beschäftigen. Ihr wertvollstes Gut ist schließlich Ihre Arbeitskraft. Fällt Sie weg, müssen Sie ohne private Vorsorge einen finanziellen Abstieg befürchten.

Das Risiko, nicht bis zum Rentenalter arbeiten zu können, sollten Sie nicht unterschätzen. Jeder vierte Deutsche muss seinen Beruf vor dem Rentenalter an den Nagel hängen, weil die Gesundheit schlappmacht – allen voran der Rücken und die Psyche. Die Sozialsysteme sichern in solchen Fällen kaum mehr als das Überleben: Mit der vollen Erwerbsminderungsrente etwa kommen Sie Pi mal Daumen gerade einmal auf die Hälfte Ihres Nettogehaltes.

Wer mehr will, muss privat vorsorgen. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) schließt diese Lücke und zahlt zusätzlich zu den staatlichen Leistungen eine monatliche Rente. Leider ist eine gute BU aber ziemlich teuer. Schieben Sie Absicherung dennoch nicht auf die lange Bank. Denn je länger Sie warten, desto höher sind die Kosten des Versicherungsschutzes und desto größer wird das Risiko, dass Sie keine Police mehr bekommen. Denn die Versicherer verlangen einen Gesundheitscheck. Wer nicht fit genug ist, wird entweder gnadenlos aussortiert – oder muss erheblich höhere Beiträge zahlen. Grund für diese rigide Auslese sind die horrenden Summen, die die Gesellschaften im Ernstfall aufbringen müssen: Eine Kundin, die mit 40 ihren Job aufgeben muss und 25 Jahre lang 2000 Euro pro Monat bekommt, kostet die Versicherung stolze 600 000 Euro – ohne Zinsen und Zusatzleistungen.

herMoney Tipp:

Je früher Sie eine BU abschließen, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge. Lassen Sie sich aber nie zu einem Abschluss drängen. Nicht jedes Produkt ist sein Geld wert! Lassen Sie sich beraten und vergleichen Sie Preise und Leistungen akribisch. Das gilt übrigens auch für Hausfrauen: Nur weil Sie Ihre Arbeit unentgeltlich verrichten, heißt das nicht, dass Ihre Leistungen nichts wert sind: Auch Hausarbeit ist ein Beruf, den Sie per BU versichern sollten. Worauf Sie vor dem Abschluss einer BU achten sollten, haben wir in einer Checkliste für Sie zusammen gestellt

Private Haftpflichtversicherung: Nie mehr ohne

Eine unbedachte Drehung, und die wertvolle Vase der Schwiegermutter in Spe landet in tausend Teilen auf dem Boden. Die Rechnung über ein paar hundert Euro ist ärgerlich, aber Sie könnten sie eventuell noch aus der eigenen Tasche bezahlen. Was aber, wenn Sie jemandem durch eine Unachtsamkeit einen gravierenden gesundheitlichen Schaden zufügen? Zum Beispiel, weil Sie bei Rotlicht über die Ampel rennen –  den Bus im Blick, den Sie unbedingt erwischen möchten – und ein Autofahrer nach Vollbremsung ins Schleudern gerät? Oder weil Sie die Autotür ohne Blick in den Rückspiegel öffnen, und ein Radfahrer so unglücklich auf den Kopf stürzt, dass er zum Pflegefall wird? Die Kosten der Behandlung, die Schmerzensgeldforderungen und u.U. lebenslange Rentenzahlungen können sich auf mehrere Millionen Euro belaufen.

Ohne Versicherungsschutz müssen Sie lebenslang für die Folgen der Unachtsamkeit bezahlen. Denn wer einer anderen Person vorsätzlich oder fahrlässig einen Schaden zufügt, haftet mit allem was er hat. Bis die Schuld beglichen ist.

Eine leistungsstarke Haftpflichtversicherung gehört deshalb zum Pflichtprogramm, sie ist die wohl wichtigste Police überhaupt. Ob alt oder jung, Single oder Mehrfachmutter: Jeder sollte eine Haftpflichtversicherung haben. Die Police ist nicht teuer, Singles zahlen gerade einmal ein paar Euro im Monat. Selbst ein Rundumschutz für Familien ist schon für knapp 60 Euro im Jahr zu haben.

herMoney Tipp:

Sparen Sie nicht am falschen Ende und schließen Sie eine Haftpflichtversicherung ab. Wichtig beim Abschluss: Achten Sie auf eine möglichst hohe Deckungssumme. Die Verbraucherschützer vom „Bund der Versicherten“ raten, mindestens fünf Millionen Euro zu versichern; wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, wählt eine Deckungssumme von zehn Millionen Euro.

Risikolebensversicherung: Entscheidung aus Liebe - und Vernunft

Mit einer Risikolebensversicherung sichern Sie andere finanziell ab für den Fall, dass Sie sterben. Als Single ohne Kinder benötigen Sie eine solche Police in der Regel nicht. Anders sieht es aus, wenn Sie Nachwuchs haben – oder gemeinsam mit einem Partner finanzielle Verpflichtungen eingegangen sind. Dann macht es Sinn, die Familie für den Fall der Fälle abzusichern.

Risikolebensversicherungen sind recht simple Produkte: Der Versicherer kalkuliert anhand der statistischen Lebenserwartung (und der Infos aus einem Gesundheitscheck) mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Kundin das Ende des Vertrages erlebt – und setzt dementsprechend die Beiträge fest. Junge Versicherte zahlen deshalb meist niedrigere Sätze als betagte, gesunde weniger als kranke und Nichtraucherinnen kommen günstiger davon als Raucherinnen.

Recht simpel ist es auch, einen guten Anbieter zu finden. Meist klappt das in drei Schritten:

  • Schritt eins: Versicherungssumme festlegen. Experten raten, mindestens das Drei- bis Fünffache des eigenen Jahresbruttoverdienstes abzusichern. Wer Schulden hat, etwa, weil das Haus noch nicht abbezahlt ist, muss die Summe höher ansetzen. Lassen Sie sich im Zweifel beraten!
  • Schritt zwei: Laufzeit definieren. Wie lange eine Risikolebensversicherung laufen sollte, ist von Fall zu Fall verschieden. Wer Kinder hat, sollte wenigstens bis zu deren 20. Geburtstag versichert sein, wer verschuldet ist, sollte die Versicherung so lange laufen lassen, bis die Verbindlichkeiten (voraussichtlich) abbezahlt sind.
  • Schritt drei: Preise vergleichen. Bei den Risikolebensversicherungen ist der Preis das ausschlaggebende Kriterium. Die Leistung (Geld wegen Tod) ist ja immer gleich. Umso erstaunlicher ist es, dass teure Verträge viermal so viel kosten können wie günstige. Vergleichen lohnt hier also ganz besonders!

herMoney Tipp:

Kinderlose Singles können meist auf sie verzichten, junge Familien und Alleinerziehende dagegen nicht. Auch für kinderlose Paare lohnt sich ein Abschluss – vor allem, wenn es gemeinsame Schulden gibt.

Patientenverfügung: Nur gut um Kombipack

Über Leben und Tod eines anderen zu entscheiden: Das will man niemandem zumuten. 15 Jahre lang lag die Amerikanerin Terri Schiavo im Wachkoma, bevor ihr Ehemann vor Gericht das Recht erkämpfte, die künstliche Ernährung einstellen zu lassen. 13 Tage später war Terri Schiavo tot. Der Fall führte auch in Deutschland zu einer hitzigen Diskussion über die Rechte eines Menschen am Ende des Lebens. Wer nicht will, dass, wie im Falle Schiavo, andere entscheiden, sollte vorsorgen – und das eigene Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erstellen

Wenn Sie über 18 sind, können Sie vorsorgen und Ihren Angehörigen schmerzhafte Entscheidungen (und juristische Auseinandersetzungen) ersparen, indem Sie eine schriftliche Patientenverfügung erstellen. Darin können Sie regeln, welche medizinischen Maßnahmen Sie sich – etwa nach einem schweren Unfall, bei einer unheilbaren Krebserkrankung oder in anderen Extremsituationen – wünschen. Und welche eben nicht.

Damit die Ärzte sich im Ernstfall an die Vorgaben halten, sollten Sie zudem einer Person Ihres Vertrauens eine sogenannte Vorsorgevollmacht überreichen. Damit lassen sich die Anordnungen auch dann durchsetzen, wenn Sie selbst sich nicht mehr äußern können. Wichtig ist es zudem, die eigenen Anordnungen etwa alle fünf Jahre zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen – schließlich kann sich die eigene Einstellung zum Leben ebenso ändern wie das Vertrauensverhältnis zu dem einen oder anderen Mitmenschen.

herMoney Tipp:

Eine Vorsorgevollmacht muss grundsätzlich schriftlich erteilt und dem Bevollmächtigten ausgehändigt werden. Nur so kann sich dieser im Ernstfall legitimieren. Ganz Akkurate lassen die Urkunde vom Notar beurkunden. Sinnvoll ist es zudem, Vorsorgedokumente und die Patientenverfügung im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrieren zu lassen. So ist in jedem Fall sichergestellt, dass Behörden und Ärzte im Ernstfall darauf zugreifen können. Dieses Verfahren kostet einmalig 13 bis 15 Euro.

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