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#188 Birkenstock geht an die Börse - jetzt zuschlagen?

Podcast #188

Es gibt wieder mehr IPOs sprich mehr Unternehmen, die an die Börse gehen. Einer der bekanntesten Namen ist Birkenstock, die nun diesen Schritt wagen. Wir sprechen in der aktuellen Folge über Neuzugänge an der Börse und ob sich so etwas für Anlegerinnen lohnt.

Als Experten haben wir Uwe Sander eingeladen, der sich in der Welt der Aktien so wohl fühlt wie kein anderer.

Inhalt:

  • Warum wagt Birkenstock den Gang und geht an die Börse?
  • Geht der komplette Birkenstock Konzern an die Börse oder nur ein Teil?
  • Was passiert mit den Einnahmen aus dem Börsengang?
  • Warum Birkenstock in New York an die Börse geht
  • Wie frau jetzt an Birkenstock Aktien kommen könnte
  • Lohnen sich IPOs überhaupt? Und wird Uwe Sander zuschlagen?

Zusammenfassung der Folge

Anne Connelly spricht mit Uwe Sander, der die von seiner Mutter entwickelten Anlagestrategien anwendet und sein Aktienportfolio aktiv verwaltet. Sie sprechen darüber, warum Unternehmen wie Birkenstock den Schritt an die Börse wagen und wie dies ihnen dabei hilft, Kapital für Expansion und Modernisierung zu sammeln. Sie erwähnen auch, dass andere Unternehmen wie Volkswagen, Porsche und Siemens ähnliche Strategien verfolgen.

Sie sprechen auch über die Veränderung des Images von Birkenstock von einer hippieähnlichen Marke zu einer hippen Luxusmarke, die Ziele des IPOs und die Aufmerksamkeit, die Birkenstock durch Marketingaktionen wie im Barbie-Film erhalten hat. Anne erwähnt die erwartete Bewertung von Birkenstock bei 8 Milliarden Dollar, aber es gibt Spekulationen, dass diese Zahl noch höher sein könnte.  Sie diskutieren die Bedeutung dieser Bewertung für das Unternehmen und vergleichen sie mit anderen Börsengängen.

Das Gespräch lenkt dann auf die Wahl der Börse, an der ein Unternehmen notiert werden soll. Sie stellen fest, dass deutsche Unternehmen wie Birkenstock oft die USA bevorzugen, da der US-Markt größer und wettbewerbsfähiger ist.

Die Diskussion wechselt zum Prozess eines Börsengangs und wie Anleger an die Aktien gelangen können. Uwe erklärt, dass es in Deutschland Direktbanken und Broker gibt, die es ermöglichen, Anteile im Vorfeld zu zeichnen und einen Höchstpreis festzulegen. Er erläutert auch, wie die Überzeichnung von Aktien bei beliebten IPOs dazu führen kann, dass Anleger weniger Anteile erhalten, als sie ursprünglich gezeichnet haben.

Bei IPOs von Unternehmen, die an US-Börsen notiert sind, wird der Prozess komplizierter. Anleger müssen möglicherweise ein US-Depot eröffnen oder über Plattformen wie Cap Trader auf den US-Börsenhandel zugreifen. Uwe erklärt, dass es nicht so einfach ist, wie deutsche Aktien zu kaufen.

Anne und Uwe diskutieren den Prozess eines Börsengangs und wie Investmentbanken wie Goldman Sachs und JP Morgan daran beteiligt sind. Diese Banken betreiben das sogenannte Bookbuilding, bei dem sie institutionelle Investoren ansprechen, um herauszufinden, wie viele Aktien sie kaufen möchten. Anhand dieser Informationen wird der Preis für die Aktien festgelegt.

Sie betonen, dass Privatanleger bei großen IPOs selten direkt zum Zug kommen, da institutionelle Investoren bevorzugt behandelt werden. Uwe erklärt, dass er selbst nicht oft an IPOs teilgenommen hat und dass ihm bei vielen IPOs wichtige Fundamentaldaten fehlen, die er normalerweise zur Identifizierung von Investitionsmöglichkeiten verwendet.

Anne und Uwe sprechen über die Herausforderungen von IPOs, insbesondere in Bezug auf die Preisentwicklung nach dem Börsengang. Uwe betont, dass die Historie vieler Börsengänge in den letzten Jahren enttäuschend war und dass er daher vorsichtig ist, sich an solchen IPOs zu beteiligen. Er weist auf Beispiele hin, bei denen die Aktienkurse nach dem Börsengang stark gesunken sind.

Abschließend erwähnen sie, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, von einem Börsengang zu profitieren, indem man beispielsweise auf verwandte Unternehmen oder größere Konzerne blickt, die mit dem IPO in Verbindung stehen.

Die Botschaft lautet, dass man als InvestorIn genau hinsehen und sorgfältig abwägen sollte, bevor man sich an einem IPO beteiligt. Es ist wichtig, sich nicht vom Hype blenden zu lassen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

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